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Alle Stricke rissen..

Ich hatte euch ja letztens die Ausweglosigkeit der gegenwärtigen Situation meines Freundes Mikel erläutert und nun musste ich leider die Konsequenzen daraus ziehen. Nachdem er mich Dienstagnacht stockbetrunken geweckt hat, weil er sich noch dreißig Euro für die Disco leihen wollte hat es mir gereicht. Ich hab ihm keinen Cent gegeben und mich vorerst von ihm getrennt. So eine Frechheit, also wirklich, nur weil seine Freunde auch arbeitslos sind und somit in der Lage auch unter der Woche saufen und feiern zu gehen, gibt es trotzdem noch Menschen wie mich, die arbeiten müssen und daher ihren Schlaf brauchen. Er hat das in seinem Zustand natürlich alles überhaupt nicht ernst genommen und sich mehr darüber aufgeregt, dass ich ihm kein Geld gab. Ich hab natürlich die ganze Nacht nicht mehr schlafen können, lag wach da, habe geweint und mir immer und immer wieder gesagt, dass es die richtige Entscheidung war. Man kann nicht immer alle Augen zudrücken wenn von dem Partner so gar nichts zurück kommt. Er hat sich ja nicht einmal darum gekümmert irgendetwas an seiner Situation zu ändern. Nee, da lebt er in den Tag hinein, hofft auf eine glückliche Schicksalsfügung und erwartet von mir, ihm einfach dabei zuzuschauen. Am nächsten Tag tauchte er dann mit einer enormen Fahne bei mir im Salon auf und wollte reden. Nachdem ich ihm gefühlte fünfzig mal sagte, dass ich gerade keine Zeit habe ist er wütend und brüllend rausgestürmt. Das war vor drei Tagen, seitdem habe ich nichts von ihm gehört. So ein Arsch ey, mittlerweile glaube ich, er war nur hinter meiner Kohle her. Es war richtig so, ich habe mir vorgenommen ihm keine Träne mehr hinterher zu weinen. In diesem Sinne - Bis bald ihr Süßen.

31.8.11 17:23

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