Letztes Feedback

Meta





 

Alle Stricke rissen..

Ich hatte euch ja letztens die Ausweglosigkeit der gegenwärtigen Situation meines Freundes Mikel erläutert und nun musste ich leider die Konsequenzen daraus ziehen. Nachdem er mich Dienstagnacht stockbetrunken geweckt hat, weil er sich noch dreißig Euro für die Disco leihen wollte hat es mir gereicht. Ich hab ihm keinen Cent gegeben und mich vorerst von ihm getrennt. So eine Frechheit, also wirklich, nur weil seine Freunde auch arbeitslos sind und somit in der Lage auch unter der Woche saufen und feiern zu gehen, gibt es trotzdem noch Menschen wie mich, die arbeiten müssen und daher ihren Schlaf brauchen. Er hat das in seinem Zustand natürlich alles überhaupt nicht ernst genommen und sich mehr darüber aufgeregt, dass ich ihm kein Geld gab. Ich hab natürlich die ganze Nacht nicht mehr schlafen können, lag wach da, habe geweint und mir immer und immer wieder gesagt, dass es die richtige Entscheidung war. Man kann nicht immer alle Augen zudrücken wenn von dem Partner so gar nichts zurück kommt. Er hat sich ja nicht einmal darum gekümmert irgendetwas an seiner Situation zu ändern. Nee, da lebt er in den Tag hinein, hofft auf eine glückliche Schicksalsfügung und erwartet von mir, ihm einfach dabei zuzuschauen. Am nächsten Tag tauchte er dann mit einer enormen Fahne bei mir im Salon auf und wollte reden. Nachdem ich ihm gefühlte fünfzig mal sagte, dass ich gerade keine Zeit habe ist er wütend und brüllend rausgestürmt. Das war vor drei Tagen, seitdem habe ich nichts von ihm gehört. So ein Arsch ey, mittlerweile glaube ich, er war nur hinter meiner Kohle her. Es war richtig so, ich habe mir vorgenommen ihm keine Träne mehr hinterher zu weinen. In diesem Sinne - Bis bald ihr Süßen.

1 Kommentar 31.8.11 17:23, kommentieren

Werbung


Need your help

Morjens, heute mal etwas privateres. Ich habe seit etwa zwei Jahren einen Freund, Mikel. Er ist echt so ein lieber Typ, aber manchmal weiß ich einfach nicht, wie ich mit ihm umgehen soll. Er hat vor kurzem sein Abitur zwei Monate vor dem Abschluss abgebrochen und hängt jetzt so rum.

Er hat keine wirkliche Perspektive, da sein Realschulabschluss jetzt nicht unbedingt der Beste war und überhaupt macht er so einen ultra unmotivierten Eindruck. Keine Ahnung wie ich dem Typ noch in den Arsch treten kann, ich habe zwar einen Job und bin auch gerne bereit mein Geld mit ihm zu teilen, aber als Frisörin verdient man jetzt auch nicht so epochales Geld, dass es mir ein leichtes wäre damit noch einen zweiten Menschen durchzufüttern.

Hätte er sich doch nur noch zwei Monate zusammengerissen.. Mit dem Abi in der Tasche hätte er sich ja gerne erstmal ein paar Monate entspannen können oder halt erst im Wintersemester angefangen zu studieren, alles kein problem. Aber so, mich nervt diese Perspektivlosigkeit , diese schlechten Aussichten. Ich steck da irgendwie mitten drin, habe ich das Gefühl. Wahrscheinlich mache ich mir viel zu viele Gedanken, aber bei so was kann ich echt nicht ruhig bleiben.

Am meisten kotzt mich seine Begründung an: Ja Mann, ich hatte halt kein Bock mehr auf die ganzen Gesichter da in meiner Klasse.

Was ist denn das für eine Einstellung? Damit würde oder besser gesagt wird er im echten Berufsleben so auf die Fresse fliegen. Ich wünsche ihm ja nur das Beste, aber vielleicht braucht er das ja mal... Was meint ihr, habt ihr ne Idee wie man mit sowas gut umgeht? Ich bitte um sinnvolle Tipps. vielen Dank euch.

17.8.11 16:33, kommentieren

Investition in die Zukunft

Hallo hallo alle miteinander. Was darf es denn heute sein? Haha, kleiner Scherz am Rande. Ist nur so eine blöde Angewohnheit aus meinem Job. Ich bin Frisörin, also Dienstleisterin und bin daher immer auf das Wohl der Kunden bedacht. Kommen sie nicht wieder, kann auch ich bald einpacken. Ich tu mein Bestes, bin freundlich, zuvorkommend und rede mit allen Kunden gerne über dies und das. Wie es halt so ist in einem Friseursalon, man liest die Boulevardpresse, redet über das Gelesene oder über andere Belanglosigkeiten. Alle sind nett zueinander, auch wenn es sich größtenteil auf einem sehr öberflählichen Niveau abspielt. Man muss ja nicht alles über Alle wissen, nicht?

Ich habe schon genug Probleme, wenn ich mich dann noch mit den wirklich tiefgründigen Gefühlen meiner Kunden auseinandersetzen müsste, wäre das zu viel für mich. So redet man über seichtes, ist meist auf einem Nenner und der selben Meinung und damit hat sich das.

Seit letzter Woche bin ich wieder richtig neu motiviert worden, ich habe mir eine sehr gute, professionelle Schere bei Kleinanzeigen im Internet gekauft. Für die Qualität sind 150 Euro echt ein Schnäppchen, obwohl das wahrscheinlich erstmal ziemlich teuer klingen mag. Glaubt mir, für gute Scheren kann man auch schon mal locker 600 Euro oder mehr ausgeben.

Man denkt ja immer Schere ist gleich Schere, dabei gibt es dort himmelweite Unterschiede. Ähnlich wie bei Autos, ich meine es besteht ja schon ein Unterschied zwischen Twingo und Porsche nicht wahr?

Jedenfalls kann ich mit meiner neuen Errungenschaft sehr präzise und schnell arbeiten und sie tut auch nicht so an den Fingern weh wie ihr Vorgänger. Sinnvoll investierte Kohle. Na gut, ich werd dann mal los machen. bis bald Ihr.

4.8.11 10:00, kommentieren